Artikel der MuC 2018 in Dresden sind nun verfügbar

Die Artikel für die Tagungen “Mensch und Computer” und “german UPA Jahrestagung” (02.09. bis 05.09.2018, Dresden) sind nun online. Alle Beiträge sind kostenlos verfügbar. Einfach auf “Weiterlesen” klicken.

Sieben interessante Beiträge

Hier die Artikel zum UEQ:

  • Thomaschewski, Jörg; Hinderks, Andreas; Schrepp, Martin (2018): Welcher UX-Fragebogen passt zu meinem Produkt? In: Stefen Hess und Holger Fischer (Hg.): Mensch und Computer – Usability Professionals. Bonn, S. 437–445. Online verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16786.
    Abstract: UX-Fragebögen werden oft eingesetzt, um die User Experience eines Produktes zu ermitteln. Etabliert haben sich im deutschsprachigen Raum einige Fragebögen, die einen unterschiedlichen Bekanntheitsgrad haben und in der Praxis oftmals aufgrund der Bekanntheit verwendet werden. In diesem Beitrag werden die Dimensionen der etablierten Fragebögen (AttrakDiff2, meCUE, SUS, SUMI, UEQ und VisAWI) verglichen und es wird gezeigt, dass die Fragebogenauswahl anhand der Produkteigenschaften und deren UX-Faktoren gezielt stattfinden kann.

  • Hinderks, Andreas; Schrepp, Martin; Thomaschewski, Jörg (2018): Vergleich von UX Fragebögen. In: R. Dachselt und G. Weber (Hg.): Mensch und Computer 2018. Dresden, 02.09.-05.09.2018. Gesellschaft für Informatik, S. 453–457. Online verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16630.
    Abstract: Wir untersuchen drei verbreitete Anwendungen (Whatsapp, Netflix, Moodle) mit drei im deutschspra-chigen Raum häufig verwendeten UX Fragebögen (VISAWI, meCUE, UEQ). Ziel ist die Beziehung der Skalen dieser Fragebögen näher zu untersuchen. Überraschenderweise zeigte sich, dass die Korre-lationen der Skalen innerhalb eines Fragebogens stets deutlich höher sind, als zwischen verschiedenen Fragebögen. Zusätzlich hat die Art des untersuchten Produkts offenbar einen Einfluss auf die Bezie-hungen zwischen den Skalen verschiedener Fragebögen.

  • Hinderks, Andreas; Thomaschewski, Jörg (2018): Herausforderungen beim Einsatz der Faktorenanalyse bei der Konstruktion von UX Fragebögen. In: R. Dachselt und G. Weber (Hg.): Mensch und Computer 2018. Dresden, 02.09.-05.09.2018. Gesellschaft für Informatik, S. 733–740. Online verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16815.
    Abstract: Bei der Konstruktion von User Experience Fragebögen werden verschiedene statistische Methoden angewendet. Eine weit verbreitete Methode ist die Faktorenanalyse. Diese kann sowohl bei der Konstruktion als auch als Bestätigung des Faktorenmodells eines Fragebogens dienen. In diesem Beitrag werden wir einen Überblick über den Einsatz der Faktorenanalyse geben und mögliche Probleme bezüglich der Ermittlung des Faktorenmodells diskutieren. Dabei zeigen wir anhand von iterativ ermittelten Faktorenmodellen, dass es kein eindeutiges Faktorenmodell gibt. Diese Erkenntnis hat unweigerlich Auswirkungen auf den Einsatz der Faktorenanalyse, die wir im abschließenden Kapitel dieses Beitrags diskutieren werden.

In den weiteren vier Beiträgen geht es um agile Techniken, die Steigerung der organisationalen UX-Kompetenz in Unternehmen und eine unternehmensweite Einführung von Personas.

  • Schön, Eva-Maria; Schubert, Ulf; Thomaschewski, Jörg (2018): Best Practices zu Agile UX und Lean User Research. In: Stefen Hess und Holger Fischer (Hg.): Mensch und Computer – Usability Professionals. Bonn, S. 447–456. Online verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16787.
    Abstract: Im Rahmen eines Panels diskutieren Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft wie sich User Experience Design und User Research in einem agilen Produktentwicklungsprozess umsetzen lassen. Hierzu wird das Pattern Lean User Research vorgestellt. Im Anschluss berichten die Experten, wie sie das Pattern bei ihrer täglichen Arbeit anwenden. Dazu werden Best Practices zu den Themen Agile UX und Lean User Research vorgestellt. Die Experten vertreten die Perspektiven In-House, Dienstleister und Wissenschaft.

  • Looks, Hanna; Schön, Eva-Maria; Thomaschewski, Jörg (2018): Agile Projekte in öffentlichen Verwaltungen. Eine Bestandsaufnahme. In: Stefen Hess und Holger Fischer (Hg.): Mensch und Computer – Usability Professionals. Bonn, S. 415–423. Online verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16777.
    Abstract: Digitale Transformation und E-Government führen zu veränderten Prozessen in öffentlichen Verwaltungen. Einerseits erfolgen klare Verwaltungsprozesse, die rechtlichen Regelungen unterworfen sind, andererseits ist jedoch Kreativität in der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten gefragt, die gerade in E-Government-Projekten die Bürger*innen direkt einbeziehen muss, damit die Anwendungen gemäß des Human-Centered-Designs entwickelt werden können. Für eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Projektdurchführung in öffentlichen Verwaltungen und zur Überprüfung der Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber agilen Methoden, wurde eine Umfrage mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt. Dieser Beitrag zeigt, wie weit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes eine Bereitschaft zu agilen Praktiken und damit auch implizit zu Themen der Einbeziehung von Nutzerinnen und Nutzern mitbringen und auf welche “Hindernisse” externe Dienstleister treffen könnten.

  • Winter, Dominique; Hinderks, Andreas; Thomaschewski, Jörg (2018): Steigerung der organisationalen UX-Kompetenz. In: Stefen Hess und Holger Fischer (Hg.): Mensch und Computer – Usability Professionals. Bonn, S. 15–18. Online verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16785.
    Abstract: Zur Verbesserung der User Experience aller Produkte einer Organisation geht, brauchen Organisationen geeignete Maßnahmen zur Steigerung ihrer UX-Kompetenz. Gemeinsam mit 30 UX-Professionals wurden in einem Workshop 24 Maßnahmen zusammengetragen, die zur Verbesserung verwendet werden können. Diese Maßnahmen wurden anschließend von weiteren UX-Professionals auf ihre Wirkung bewertet. Der Einfluss der Verbesserungsmaßnahmen auf Individuen, Gruppen und Organisation ist entscheidend für die Auswahl der empfohlenen Maßnahmen. Es wurden 11 Maßnahmen her-ausgearbeitet, die zur Förderung der UX-Kompetenz von Organisationen empfohlen werden können.

  • Uhlenbrok, Jan; Zitzke, Tobias; Schön, Eva-Maria; Thomaschewski, Jörg (2018): Unternehmensweite Einführung von Personas – Ein Erfahrungsbericht. In: Stefen Hess und Holger Fischer (Hg.): Mensch und Computer – Usability Professionals. Bonn, S. 361–366. Online verfügbar unter https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16778.
    Abstract: Während sich das theoretische Wissen über Personas gut aneignen lässt, stellen sich die praktische Einführung und deren konsequente Weiterentwicklung hingegen oftmals als herausfordernd dar. Soll diese praktische Einführung nicht nur für einzelne Produkte, sondern unternehmensweit und abteilungsübergreifend erfolgen, so erhöht dies den Komplexitätsgrad der Persona-Erstellung deutlich. Hierbei gilt es, die vielfältigen Anforderungen unterschiedlicher Produkte und Zielgruppen auf einige wenige Personas zu reduzieren und anschließend Entscheider und Teammitglieder vom Nutzen der Personas zu überzeugen. Der Artikel behandelt die Erfahrungen und daraus abgeleiteten Best Practices zur Verwendung von Personas in einem unternehmensweiten und abteilungsübergreifenden Kontext.